Sunday Treat | Lemon Drizzle Cake: Zitronenkuchen ist nicht genug!

21. Februar 2016
Zitronenkuchen ist nicht genug.
Das Wort reicht nicht aus, um Lemon Drizzle Cake richtig zu umschreiben.

Wer schonmal in England war, hat ihn vermutlich schon gekostet und kann sich das Aroma spontan vergegenwärtigen... unglaublich zitronig und süß.
Saftig und lecker.
Einfach "hmmmmmmmmmmm"!
Lemon Drizzle Cake - ein Rezept zum Sonntagsglück @frauvau.blogspot.de
Es gibt verschiedene Versionen dieses Klassikers.
Meine ist ganz klassisch, ohne Rambazamba und Rüschen.
Schnell gebacken, und fast ebensoschnell weg (weil soooooooo lecker!).

Rezept gefällig?
Aber gerne doch...

MMM mit Punktpunktpunkt: Bluse "Pam" aus der "La Maison Victor"

17. Februar 2016
Gleich beim ersten Durchblättern der letzten La Maison Victor Jan/Feb 2016 mochte ich die Bluse Pam.

Ein bisschen fludderig, ein bisschen lässig, trotzdem elegant.
Und figurschmeichelnd, möchte ich behaupten.
MMM mit der Bluse Pam aus der La Maison Victor @frauvau.blogspot.de
Ja, Pam gefällt mir!
Ich fühle mich sogar ausgesprochen wohl in meiner gepunkteten Hoffnung auf Frühling...

Da ich noch nie aus der La Maison Victor genäht habe (Schande über mich, denn gekauft habe ich sie alle...), wollte ich erstmal ein (möglichst tragbares) Probemodell haben, um  mich an die Passform ranzutasten.
MMM mit Pünktchenbluse Pam @frauvau.blogspot.de

Zugeschnitten habe ich Größe 38, was nach Maßtabelle und dem vermessenen Schnitt auch gut passen sollte.
Angepasst habe ich lediglich die Länge, so wie ich es bei Burda-Schnitten tun würde und die Breite der Bindebänder, die ich irgendwie zu klobig fand.

Mit dem Endergebnis bin ich wirklich zufrieden, denn es passt haargenau in mein Kleiderschrank-Konzept vom letzten Jahr. (Hier bitte einen kleinen Jubeltanz einfügen, Danke!)
MMM mit der Bluse Pam aus der La Maison Victor @frauvau.blogspot.de
Viel von dieser Zufriedenheit ist dem leichten Baumwollstoff geschuldet, der einen wirklich unglaublich tollen Fall hat. 

Von besagtem Stoff hatte ich noch einen Rest von 90 x 150 cm - ganz schönes Schnittmuster-Origami, kann ich euch flüstern!
MMM mit der Bluse Pam aus der La Maison Victor @frauvau.blogspot.de
Eigentlich ist im Heft ein Stoffverbrauch von 1,60 m angegeben - allerdings ist die Bluse dann auch langärmelig:
MMM mit der Bluse Pam aus der La Maison Victor @frauvau.blogspot.de
Lange Ärmel waren aus meinem Stöffchen beim besten Willen nicht mehr drin, Pam bekam also kurze Ärmel, die auch noch quer zum Fadenlauf geschnitten werden mussten.
MMM mit der Bluse Pam aus der La Maison Victor @frauvau.blogspot.de
Die Notlösung finde ich aber ganz hübsch, muss ich zugeben.

Erst überlegte ich, ob ich die Ärmelbündchen mit Gummi einkräuseln soll, aber so gefällt es mir jetzt doch besser.
Schlicht und unrüschig, aber nicht langweilig.

Der Schnitt ist sehr schlicht und die Bluse wirklich ruck-zuck genäht. Lediglich für den Beleg sollte man sich etwas Zeit nehmen und ordentlich arbeiten.
Zwei seitliche Brustabnäher bringen Pam zumindest minimal auf Figur, während die Seitennähte lediglich ganz minimal tailliert sind.

Ich würde sagen, das ist der perfekte Grundschnitt: Bereit für allerlei Anpassungen und Spielereien.
Manschetten, vielleicht?
Knopfverschluß?
Gummizug unten? ...

Einziges optisches Manko: Der Beleg ist vorne "um die Kurve" relativ schmal.
Wenn man die Bindebänder auch mal einfach offen hängenlassen möchte, sieht man die Belegkante an der oberen Ecke. Da ich solche Blusen auch gerne mal offen trage, fällt mir das auf, während andere da kein Problem sehen.

Nächstes Mal also:
MMM mit der Bluse Pam aus der La Maison Victor @frauvau.blogspot.de
Wie sind eure Erfahrungen mit den Schnitten aus der La Maison Victor?
Habt ihr schon draus genäht oder wartet ihr auch erst noch auf mehr Erfahrungsberichte?  Beim WKSA gab es ja schon das ein oder andere Kleid zu sehen - ich bin gespannt ob Pam noch mehr Liebhaber findet!

Nochmal alles kurz zum Mitschreiben... 
Schnitt: La Maison Victor Januar/Februar 2016, Modell "Pam"
Stoff: Weicher, leicht durchscheinender Baumwollstoff unbekannter Herkunft. Gut abgelagert, aber wegen des tollen Falls einfach perfekt für diese Bluse.
Änderungen: Lediglich die Bindebänder minimal schmäler und die übliche Längenanpassung. Die kurzen Ärmel sind dem Stoffmangel geschuldet.

Mit meiner gepunkteten Hoffnung auf Frühling reihe ich mich heute beim MeMadeMittwoch ein, wo lottejacob heute als Gastbloggerin ihr Outfit zeigt.
In der Linkliste gibt es dann noch mehr tolle Klamotten an tollen Frauen - klickt doch mal rein!

Herzlichst, eure

#nähenmachtglücklich - meistens, zumindest. (Burda 10/2014, Modell 111)

15. Februar 2016
Ist euch das auch schonmal passiert?
Ein Kleidungsstück, das schon lange auf eurer Nähliste steht, entsteht endlich - und ihr seid so gar nicht glücklich damit.

Gottlob sind solche Totalausfälle eher selten, aber diesmal hat es mich voll erwischt:
Burda 10/2014,  Modell 111 stand schon 2014 auf meiner Auswahl-Liste für den Weihnachtskleid-Sew-Along, hat es bis vor kurzem aber noch nicht auf den Zuschneidetisch geschafft.
Burda 10/2014 Modell 111 oder "die Presswurst" @frauvau.blogspot.de
Im Hinterkopf hatte ich einen schön drapierten Wasserfallkragen - etwa wie hier bei Frau Neu oder hier in Version 1 bei Monika (wollixundstoffix).
Im Nachhinein kann ich aber sagen, dass die Stoffe der beiden hier erwähnten Modelle deutlich weicher fallen als der von mir gewählte Jacquard: Der ist zwar wie im Schnitt angegeben bi-elastisch und mit "etwas Stand", aber ganz offensichtlich für doppellagige Drapierungen (Wasserfallkragen haben ja diesen breiten Beleg) ungeeignet.

Bei der zweiten Version von Monika sieht man schon am Kragen, dass sich ein etwas stärkerer Stoff ganz anders verhält. Und trotzdem fällt der Kragen schön - meinen hätte ich aufstellen können.

Da der Wasserfallkragen nicht fallen wollte, habe ich ihn wie in der Anleitung angegeben punktuell befestigt, so dass eine Art eckiger Wasserfall entsteht. Auch das ging irgendwie schief, die gelegten Falten sind zwar okay, aber der Stoff meiner Meinung nach immernoch irgendwie zu steif für diese Art der Drapierung.
Burda 10/2014 Modell 111 oder "die Presswurst" @frauvau.blogspot.de
Versteht mich richtig: Mit einem anderen Schnitt wäre der Strickjacquard von stoff-handel.de einfach toll gewesen. Ein schöner, weicher Griff, trotzdem irgendwie stabil. Ich war nach der Lieferung erstmal ganz verliebt!
Für das Kleid mit dem Kragen allerdings... naja.

Die eingelegten Stoff-Falten machen übrigens eine riesige Oberweite. Ich war fast ein bisschen erschrocken, als ich das Teil angezogen habe. Ungewöhnlich viel "da vorne" dran, wenn ihr versteht.

Dass ich mit dem Kleid so unglücklich bin, liegt aber nicht nur am Kragen allein.
Soll ich es euch verraten?
Ich fühle mich wie eine Presswurst. So. Jetzt isses raus.

Zugegeben: Ich habe lange drüber nachgedacht, ob ich das hier so schreiben kann (oder möchte), aber warum nicht...?!

Nein, ich möchte nicht jammern, dass ich hier und da ein paar Pölsterchen habe oder dass mein Körper nunmal nicht der ist, den ich vielleicht gerne hätte - lediglich mein Gefühl für dieses Kleid sollt ihr verstehen können. Und ich gehe dabei unverschämterweise sogar davon aus, dass sich jede Frau schonmal irgendwann so gefühlt hat.
Burda 10/2014 Modell 111 oder "die Presswurst" @frauvau.blogspot.de
Ich habe versucht, es auf den doch recht psychedelisch gemusterten Hahnentritt-Stoff zu schieben.
Oder auf die Bi-Elastizität.
Auf die Strumpfhose, die doch ganz eindeutig am Bund einschneidet und deshalb alles komisch aussieht...

Nein, das ist es alles nicht.
Es ist tatsächlich einfach ein Presswurst-Gefühl, das mich einfach nicht loslassen will.
Mein Kopf mag das Teil nicht, und ich denke nicht, dass ich ihn noch überzeugen kann.
 
Außer den bei Burda für mich üblichen Änderungen (sprich: kürzen!) musste ich eigentlich nichts machen. Zugeschnitten habe ich Größe 38, was bei Burda tatsächlich fast meinen Maßen entspricht, danach kann ich meist gut arbeiten.
Um mich gut zu fühlen, hätte ich zwei Nummern größer zuschneiden müssen.
So figurbetont ist einfach nicht "meins". 

Falls jemand Interesse an dem Kleid (ungetragen bis auf's fotografieren!) hat: Kurze Meldung genügt, ich wäre mit dem Stoffwert oder auch Stofftausch völlig zufrieden. Vielleicht habe ich ja eine etwas zierlichere Mitleserin, die gerne Hahnentritt-Muster mag? Na?

Das nächste Teil ist schon fertig und auch wieder eher etwas, das unter #nähenmachtglücklich läuft.
Dazu aber demnächst mehr.

Habt es hübsch!

MMM | Altes Schätzchen (Etuikleid Burda 1/2004 Modell 111)

3. Februar 2016
... und damit meine ich jetzt nicht mich, sondern das Kleid.
(Nur, um Missverständnissen vorzubeugen.)

Am heutigen MeMadeMittwoch habe ich wiedermal etwas Älteres aus dem Schrank geholt: Das Etuikleid in fröhlichem Schwarz ist ein Lieblingsteil, und zwar schon seit vielen Jahren.

Im Laufe der Zeit bin ich da ein paarmal rausgewachsen und irgendwann wieder reingeschrumpft - wie das im Leben nunmal so ist.
Im Augenblick passt's mal wieder, deshalb trage ich es auch wieder öfter.
Etuikleid Burda 1/2004, Modell 111 @frauvau.blogspot.de
(FYI: Lieblings-Strumpfhose von Calzedonia, Stiefel immernoch von Tamaris. Im Frühling dann flache Lackschuhe dazu, aber im Augenblick bevorzuge ich noch die Schaffell-Innensohle...man wird ja doch älter.)

Das Original ist etwas länger und hat Schulterriegel, die ich mir für meine Mini-Etuikleid-Version gespart habe.

Heute gibt's von mir auch keine Model-Pose, denn mal ehrlich: SO steht nun wirklich keiner, der nicht irgendwie einen Hüftschaden hat.
Schnitt: Eine merklich gekürzte Version von Burda 1/2004, Modell 111.

Ein schlichtes Etuikleid ohne größere Herausforderungen - sowas muss auch mal beim MMM vertreten sein, finde ich!
Die Linienführung ist einfach, das Kleid schließt mit einem nahtverdeckten Reißer im Rücken und das Futter wurde über die Schulternähte verstürzt: Saubere Sache innen wie außen.

Das Shirt ist übrigens ein Basisschnitt aus einer älteren Ottobre Woman (nur aus welcher? Ich muss mal suchen gehen...), der schick-unbunte Ringeljersey war von Stoffe.de.

Der Stoff ist ein schwarzes Wollmischgewebe unbekannter Herkunft - traumhaft, auch nach den vielen Jahren noch. Dem Stöffchen ist kein bisschen wear & tear anzumerken, das finde ich bemerkenswert.
Futter: Venezia vom nächstgelegenen Dealer. Ich wünschte, ich hätte damals auf Vorrat gekauft, denn jetzt ist das Zeug leider doppelt so teuer (und der Dealer hat sein Geschäft aufgeben müssen).

Das Etuikleid ist so unglaublich gut als Basis im Schrank, eine Neuauflage kann ich nicht ausschließen, wenn mir mal ein passender Stoff über den Weg läuft.

Jede Menge Neues, Altes, Buntes und Unbuntes gibt es dann in der heutigen Linkliste des MeMadeMittwoch - schaut doch mal rein, was die anderen Nähdamen so treiben!

Genießt den Rest der Woche und lasst mich doch wissen, was eure liebsten "alten Schätzchen" im Schrank sind - gerne mit Schnittangabe, ich suche ja immer alltagstaugliche Inspiration!